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3Sep/100

tinyRSS und Android

Nun was braucht man dafür !?

Zu allererst muss der Multi-Usermode aktiviert werden, womit auch meine

Authentifizierung via .htaccess überflüssig wird

Dazu öffnet man wie gehabt seine config.php und sucht sich folgende Zeile und ändert diese wie folgt ab :

1
define('SINGLE_USER_MODE', true);

Ruft man nun die eingerichtete Seite auf, so wird aufgefordert Benutzername und Passwort einzugeben und sich ein zuloggen. Glücklicherweise gibt es einen Standard-Login, der nach dem ersten Login sofort geändert werden sollte.

Benutzername : admin
Passwort : passwort

Danach ist es möglich neue Benutzer anzulegen oder einfach den admin-Account weiter zunutzen.

Damit das externe Syncronisieren auch funktioniert, muss der jeweilige Benutzer in seinen Einstellungen den API-Zugriff gewähren.

Dies geschieht mittels der Einstellung Enable external API, welche man auf Ja setzt.

Für Tiny-RSS gibt es zum Glück auch eine entsprechende App namens Tiny Tiny RSS Reader, welche ihre Aufgaben pflichtbewusst erfüllt.
Die App gibt es meines Wissens nach nicht im MarketPlace, aber glücklicherweise findet man diese recht schnell via Google. :)

So das war es auch schon, den Rest muss man eh nach belieben einstellen und seinen Bedürfnissen anpassen.

2Sep/100

Google Reader Alternative tinyRSS

Motivation

Nun ich bin Besitzer eines Android-Phones und betreibe einen Blog der Google-Sitemap verwendet, damit ist es nahezu obligatorisch dass ich einen Account bei Google habe. Nun nutze ich auch den Google Reader, der mich jeden Tag und überall mit Neuigkeiten aus der weiten Welt versorgt. Letzteres muss jedoch nicht aus dem Hause Google kommen, denn all zu sehr will ich nicht abhängig sein vom Softwarekonzern aus den Staaten. Da kam mir der Beitrag bei linux.com gerade recht und endlich bin ich auch dazu gekommen das Teil anzupacken.

Installation

Die Installation verlauml;uft völlig harmlos und ist bis auf zwei kleinere Sachen schnell erledigt. Dazu wird sich erstmal das Tarball und entpacken es wie gewohnt mit tar xzvf tt-rss-1.4.2.tar.gz. Ist alles an seinem Platz muss jedoch von hand eine Datenbank erstellt und will mit dem passendem Schemata gefüllt werden.

mysql -u dbadmin -p
mysql> show databases;
mysql> create database tinyrss;
mysql> GRANT SELECT, INSERT, UPDATE, DELETE, ALTER, CREATE, DROP ON tinyrss.* TO tinyrssuser@localhost;

So damit ist die Datenbank auch schon erstellt, ggf. könnte man noch dem Benutzer seiner Wahl Rechte zu weisen (letzte Zeile). Ansonsten gehts weiter mit dem Schemata, was natürlich auch nur ein One-Liner ist.

mysql -u dbadmin -p tinyrss < ttrss_schema_mysql.sq

Hierbei ist tinyrss unsere frische Datenbank und ttrss_schema_mysql.sql Das Schemata, also der Rumpf der Datenbank, das sich im Ordner schema befindet.

Konfiguration

Nun ist es fast geschafft, nun muss die Datei config.php-dist noch kopiert

cp config.php-dist config.php

p. und angepasst werden.

3 define('DB_TYPE', "mysql"); // or mysql
4 define('DB_HOST', "localhost");
5 define('DB_USER', "tinyrssuser");
6 define('DB_NAME', "tinyrssdb");
7 define('DB_PASS', "tinyrsspasswd");

Feintuning

Möchte man nun, dass sich die Feedsammlung auch selstständig aktualisiert, dann sollte man einen Cronjob anlegen. Allerdings sollte dieser keinesfalls als root laufen! Jeder User hat eine eigene Crontab, welche er mittels crontab -e editieren kann.

*/15 * * * * /usr/bin/wget -q --http-user=user --http-passwd=pass -O - --timeout=600 "http://yoursite.de/pfad_wo_tinyrss_liegt/backend.php?op=globalUpdateFeeds&daemon=1" > /dev/null 2>&1

Dieser Cronjob wird alle 15 Minuten auffgerufen und aktualisiert automatisch alle eingetragenden Feeds. Die Optionen --http-user=user und --http-passwd=pass sind optional, da sie nur gebraucht werden, wenn ein HTTP-Auth via .htaccess vorliegt. Ansonsten wird die Ausgabe nur ins Nirvana dev/null umgepiped und das maximale Timeout auf 5 Minuten gesetzt.

11Aug/100

AVR Mega8 DotMatrix Schieberegister

Mal etwas altbackene Digitaltechnik, aber sehr effektiv wenn es darum geht Pins zu sparen. Zwei 5x7 Punkt-Matrix-Anzeigen wurden zum "Durchschieben" von Text bewegt. Eigentlich recht trivial wenn man es einmal kapiert hat.
Was recht nervig war/ist das man natürlich ab dem Schieberegister einen recht hohen Aufwand hinsichtlich der Verdrahtung von Zeilen und Spalten hat, schließlich sind es ja 10 Spalten und 5 Zeilen.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

An den 5 Zeilen hängt noch ein ULN2003A dran, der die LEDs treibt damit die Ausgänge der 74HCT164 nicht zu stark belastet werden, schließlich könnten ja mal alle 70 LEDs gleichzeitig brennen. Seitens des Mega8 kommt man dabei mit 4 Ports für Datenleitungen und Taktquellen aus. Mal sehen, eventuell krieg ich das mit dem PHP-Limit von der Galerie hin, dann kann ich noch die Fotos vom Aufbau hochladen.

Im Übrigen ist das mein erstes Handy-Video.

to be continued...

10Aug/100

MAC-Spoofing…

...gehört sicherlich zu den ungewöhnlichsten Aktivitäten/Ereignissen des gewöhnlichen Windows-Nutzers. Ist auch doof, dass man sich bei DHCP nicht auf seine IP verlassen kann. Und dabei ist es doch nur ein Drei-Zeiler, den man unter Linux genötigt.


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ifconfig eth0 down
ifconfig eth0 hw ether 00:11:22:33:44:55
ifconfig eth0 up

Und das eigentlich richtig Böse daran ist ja, das man auch virtuelle Devices erzeugen kann.

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ifconfig eth0:X down
ifconfig eth0:X hw ether 00:11:22:33:44:55
ifconfig eth0:X up

Damit kann man auch gleich ganze Ranges kapern. Nur mal nebenbei gesagt, ihr alten Seebären.

Da fällt mir gerade ein, noch daran zu erinnern, dass durch diese Zeilen ein MAC-Filter im WLAN-Router auch völlig unsinnig ist. Aber wen es beruhigt...

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